10. Feb 2026
Albig gt.- Dorf und Gemarkung bilden eine Einheit und stehen untrennbar mit weiteren Faktoren für den Begriff „Heimat“. So ist es folgerichtig, dass sich die „Volontäre“ in den verbleibenden Winterwochen auch mit Arbeiten zur Landespflege befassen. Der landwirtschaftlichen Nutzung entzogen, hat sich im Landschaftsbestandteil „Sumborn“ eine sich natürlich entwickelte Pflanzengemeinschaft gebildet.
Durch zunehmende Trockenheit sind die Bäume jedoch sehr gestresst, viele sind abgestorben und stellen eine Unfallgefahr dar. Hier setzen die „Volontäre“ mit ihrer Hilfeleistung an und beseitigen vom Bewuchs ausgehende Gefahrenstellen und schneiden überbordende Hecken zurück. Dornengestrüpp und von Schädlingen befallenen Äste werden verbrannt. Überwiegend bleibt das anfallende Holz aber vor Ort. Der Verrottungsprozess des Holzes setzt eine Entwicklung von Pilz- und Pflanzengemeinschaften in Gang und bildet so die Quelle für den Aufbau eines naturnahen Ökosystems.
Die Streuobstwiese „Leimenkaute“ gedeiht prächtig. Alle Obstbäume sind angewachsen und tragen im Herbst Früchte. Dies setzt aber eine dauerhafte Pflege der Anlage und der Bäume voraus. Hier sind die „Volontäre“ von Anbeginn Partner der Gemeinde, übernehmen alljährlich den Schnitt der Obstbäume und tragen so zum Erhalt der Ökoflächen bei.
Im Einsatz waren:
Jürgen Busch, Gerhard Spittler, Rüdiger Steil, Reinhard
Schlosser, Klaus Nargang, Volker Beutel, Bernhard Dehé, Michael Dreier, Walter
Lorenz, Bernd Walter, Jos Tromp, Johann Hauer, Reinhard Knobloch, Erich
Konrath, Holger Böing und Günther Trautwein.