07. Apr 2026
Albig gt.- Die Gemeinde lässt alljährlich im Winter in größerem Umfang Bäume und Hecken an Bächen und Gräben in der Gemarkung zurückschneiden, um Konflikte mit der landwirtschaftlichen Nutzung angrenzender Flächen zu vermeiden. Auch am naturnahen Gelände Albig-Ost wurden in diesem Winter Rückschnitte durchgeführt. Um diese Arbeiten wirtschaftlich vertretbar zu erledigen, geschieht das meist mittels Maschineneinsatz. Das Ergebnis sieht dabei zwar oft nicht harmonisch aus, ist aber wohl nicht anders rationell zu bewerkstelligen. Wenn Nacharbeiten erforderlich werden, greifen die „Volontäre“ ein und führen einen Nachschnitt durch und bereinigen an maschinell nicht erreichbaren Stellen noch überbordenden Bewuchs. Die Gemeinde erspart sich dadurch in erheblichem Maße Personalkosten, bzw. Kosten für den Auftragnehmereinsatz. Unsere Fotos entstanden beim jüngsten Einsatz im Bereich Albig-Ost bei von Landespflegemaßnahmen.
Der Bachlauf im Bereich der Holzbrücke wurde gereinigt, vor dem Homberg wurde eine Wegemarkierung des rhein-hessischen Jakobspilgerweges gerichtet und auf der kleinen Streuobstwiese neben dem Beachvolleyplatz mussten der Zaun ausgebessert und Obstbäume geschnitten werden.
Im Arbeitseinsatz waren:
Walter Lorenz, Ernst Ludwig
Fromm, Johann Hauer, Michael Dreier, Bernd Walter, Mario Schmeichel, Gerhard
Spittler, Erich Konrath, Gunter Schmidt, Jürgen Busch, Werner Karn, Kurt Rück, Reinhard
Schlosser, Hans Elz, Klaus Nargang, Rüdiger Steil, Holger Böing, Reinhard
Knobloch und Günther Trautwein.
Ein Dorf ist ein komplexes Gebilde und ordnet sich in vielschichtigen Gliederungen. Unterhalb des übergeordneten als bürgerliche Gemeinde bezeichneten Gesamtverbundes, finden sich die örtlichen Kirchengemeinden, die vielen Vereine, Parteigliederungen, sowie unterschiedlichste Interessengruppen. Zum harmonischen Zusammenleben und im Interesse des Gemeinwohls, trägt in Albig die im Bedarfsfall erforderliche und gern gewährte gegenseitige Hilfestellung in erheblichem Maße bei. Man redet miteinander und findet meist eine Lösung. Als schönes Beispiel dafür bildet seit vielen Jahren die Zusammenarbeit zwischen der evangelischen Kirchengemeinde und den „Volontären“ im Bereich der Pflege des Kirchhofes, des Ehrenmals und der Zuwege zur Kirche. Bei der Beseitigung des Laubes im Herbst und der Verunkrautung der Wege sind die „Volontäre“ dauerhafte Partner der Kirchengemeinde und bei der erforderlichen Ausleuchtung des Weges bei Dunkelheit wurde mit der Installation einer Beleuchtung an der Aussegnungshalle durch die „Volontäre“ Rechnung getragen.
Auf dem zur Kirche gehörenden Kirchhof wurden vor vielen Jahrzehnten Akazien gepflanzt, die jetzt zunehmend Probleme bei der Standsicherheit machen und es entstehen Unfallgefahren durch Astbruch. In den vergangenen Jahren wurden bereits mehrfach nach gegenseitiger Absprache abgestorbene und nicht mehr standsichere Akazien gefällt. Pfarrer Andreas Marschella und die Mitglieder des Kirchenvorstandes revanchierten sich jetzt mit einer Einladung der „Volontäre“ zum Frühstück und das nahmen die ehrenamtlich engagierten Herren dankbar und gerne an. Pfarrer Andreas Marschella, Michael Huber, Regine Weyerhäuser und Gitte Schwinn hatten einen reich gedeckten Frühstückstisch im Gemeindezentrum vorbereitet. Pfarrer Marschella würdigte und lobte in seiner Begrüßungsansprache die Arbeit der „Volontäre“ für die Dorfgemeinschaft. Die Kirchengemeinde habe deshalb gerne und zum wiederholten Male eine Einladung ausgesprochen. Für die „Volontäre“ bedankte sich Günther Trautwein sehr herzlich für die Einladung, für die wertschätzende Geste in der Zusammenarbeit und für das opulente Frühstück. Alle bekräftigten gerne die weitere Zusammenarbeit zu gegenseitigem Nutzen und Frommen.
Herzlichen Dank für die Einladung zum Früchstück!