Engagement für ein gepflegtes Ortsbild – „Volontäre für Albig“ entfernen abgestorbene Bepflanzung

08. Sep 2026

Albig gt .- Am Wochenende feiern die Albiger ihre Kerb. Als Festplatz ist immer auch das Sportareal mit einbezogen und so ist es lobenswert und sicher kein Zufall, dass die „Volontäre“ jetzt die Sanierungsarbeiten an der Jugendlounge mit intensiven Reinigungsarbeiten abgeschlossen haben. Bleibt zu hoffen, dass die Bemühungen der „Volontäre“ um einen gepflegten Ort dauerhaft gewürdigt werden und Vandalismus und Schmierereien an der Jugendlounge künftig unterbleiben.

Durch die nicht enden wollende „Jahrhundertbaustelle“ zwischen Bahnlinie und Pariser Chaussee hat sich der westliche Ortseingangsbereich der renommierten Weinbaugemeinde dauerhaft in die Heimersheimer Straße verschoben. Dort passierte man bisher bei der Einfahrt ins Dorf, im Bereich der Kurve an der sich die Straße zur parallel verlaufenden Bahnlinie hinwendet, gleich zwei ursprünglich als schmückendes Element gepflanzte Weinreben. Als werbendes Symbol einer dynamischen Weinbaugemeinde und eines dominierenden Wirtschaftszweigs geplant, verkümmern diese von Verwahrlosung und Dürre gezeichneten Reben seit geraumer Zeit an einer Hauswand und einer Straßenüberspannung. So wurde die ursprünglich geplante und lobenswerte Zielsetzung und Initiative dadurch leider ins Gegenteil verkehrt. Diesem Zustand haben die „Volontäre“ nun ein Ende gesetzt und die beiden abgestorbenen Weinreben entfernt und ein das Ortsbild störendes Element beseitigt.

Auf dem Platz des Ehrenmals für die Opfer der Weltkriege stand bis Anfang der 80er Jahre eine Linde. Nach deren Absterben wurde an der Stelle eine Kastanie gepflanzt, die leider nur wenige Jahre überlebte. In den 90er Jahren wurde eine rot blühende Kastanie gepflanzt. Jetzt, nach diesem heißen und sehr trockenen Sommer ist auch dieser Baum trotz Pflege- und Unterhaltungsmaßnahmen abgestorben. Die Ursache ist wohl darin begründet, dass das Gelände zum Bau des Ehrenmals 1927 aufgeschüttet wurde und im Untergrund Material verfüllt wurde, das eine das dauerhafte Überleben eines Baumes sichernde Wurzelwerk behindert oder unmöglich macht. Zur Vermeidung von Unfallgefahren durch Astbruch und zur Wahrung der Würde des Orts, haben die „Volontäre“ den abgestorbenen Baum jetzt entfernt. Über die künftige Gestaltung des Platzes denken die „Volontäre“ derzeit nach.

Drei Volontäre vor der gereinigten Jugendlounge
Das Ehrenmal mit dem abgestorbenen Baum im Hintergrund
Eine Gruppe von Volontären mit einer abgestorbenen Weinrebe
Volontäre nach dem Fällen des Baumes

Im Einsatz waren:
Erich Konrath, Jürgen Busch, Bernd Walter, Hans Elz, Heinz Reibel, Walter Lorenz, Klaus Wilkniß, Michael Dreier, Gunter Schmidt, Günther Trautwein, Reinhard Schlosser, Bernhard Dehé, Klaus Nargang, Ernst Ludwig Fromm und Volker Beutel.