„Volontäre für Albig“ - Pflegemaßnahmen für den Volkstrauertag

04. Nov 2026

Albig gt.- „Die Kriegsgräberstätten sind die großen Prediger des Friedens und ihre Bedeutung als solche wird immer mehr zunehmen“ - das Zitat von Albert Schweitzer hat die „Volontäre“ jetzt vor dem Volkstrauertag zu einer Pflegemaßnahme an der 1927 errichteten Denkmalanlage für die Gefallenen und Opfer der Weltkriege veranlasst. Um nicht noch weitere Schäden an den die Gedenkstätte umgebenden Mauern entstehen zu lassen, wurde jetzt der überbordende Bewuchs aus zerstörerischem Efeu entfernt. Die Maßnahme wurde in Absprache mit der ev. Kirchengemeinde durchgeführt, auf deren Gelände die Denkmale stehen. Unabhängig davon, dass sich auf der Anlage vor der Kirche das Ehrenmal befindet, handelt es sich mit ihren hohen Mauern unstrittig um ein ortsbildprägendes Ensemble, dessen bauliche Unterhaltung jetzt immer dringlicher wird. Darum wollen sich die „Volontäre“ in Absprache mit Gemeindeverwaltung und Kirchengemeinde ab dem Frühjahr 2027 kümmern. Zunächst ist aber die Frage der Kostenübernahme für den benötigten Fugenmörtel zu klären. Das Denkmal wird 2027 exakt 100 Jahre alt und da dürfte die Kostenfrage (ca. 2000 Euro) kein Streitthema werden.

Dieser Einsatz hat die „Volontäre“ aber wieder einmal richtig gefordert. Das Efeu war schon an mehreren Stellen in die Mauerfugen eingewachsen und widersetzte sich hartnäckig, so dass massiver körperlicher Einsatz gefordert war. Erschwerend kam die massive Staubentwicklung hinzu.

Die Volontäre helben das Efeu von der Mauer
EIn Volontär zieht von unten am Efeu
Die Volontäre von der von Efeu befreiten Mauer

Ab Anfang November unterstützen die „Volontäre“ die Gemeindemitarbeiter bei der Beseitigung der anfallenden großen Laubmengen und bei der Friedhofspflege. Bis in den Dezember hinein wird die Laubbeseitigung auf dem Friedhof die „Volontäre“ beschäftigen.

Ein Gruppenfoto der Volontäre

Im Einsatz waren:
Ernst Ludwig Fromm, Volker Beutel, Walter Lorenz, Mario Schmeichel, Werner Karn, Michael Dreier, Jürgen Busch, Klaus Wilkniß, Johann Hauer, Gunter Schmidt, Heinz Reibel, Kurt Rück, Bernhard Dehé, Holger Böing, Günther Trautwein, Bernd Walter und Erich Konrath.