17. Feb 2026
Im rheinischen Brauchtum sind Tod und Karneval durch das rituelle Ende der Session am Aschermittwoch eng verbunden, z.B. durch Fastnachtsverbrennungen oder Heringsessen, was in früheren Zeiten ein klassisches, günstiges Fastengericht war. Karneval gilt als exzessive Feier des Lebens, bevor der Aschermittwoch die Trauer und Fastenzeit einleitet. Diese Zeit, die bis Ostersamstag dauert, nennt sich in evangelischen Gegenden auch Passionszeit. Durch ihre breitgefächerte Betätigung in der Gemeinde, z.B. wie jetzt auf dem Friedhof und an Gräbern, werden die „Volontäre“ am Tag vor Aschermittwoch an diesen Zusammenhang erinnert.
Heute gibt es neben der Reduzierung von Nahrungsaufnahme weitere Formen des Fastens, wie Verzicht auf Alkohol, auf Autofahrten oder übertriebenen Konsum aller Art. An „Arbeitsfasten“ bis Ostern haben die „Volontäre“ aber noch nicht gedacht und ziehen es auch nicht in Betracht.
Im Einsatz waren:
Bernhard Dehé, Ernst Ludwig Fromm, Michael Dreier, Heinz
Reibel, Bernd Walter, Reinhard Schlosser, Walter Lorenz, Hans
Elz, Holger Böing. Werner Karn und Günther Trautwein.