„Volontäre für Albig“ - 600 Arbeitseinsätze für die Dorfgemeinschaft

15. Sep 2026

Albig gt.- Just am Kerbe-Dienstag war es soweit. Die „Volontäre“ absolvierten ihren 600. Arbeitseinsatz für die Dorfgemeinschaft. 2009 gegründet, haben sie damit ihre Partnerschaft mit der Gemeinde eindrucksvoll bewiesen, ein respektables und breitgefächertes Aufgabenfeld beackert, das Image der Weinbaugemeinde nachhaltig und positiv beeinflusst, den innerörtlichen Zusammenhalt und den Stolz aufs eigene Dorf gestärkt. Im kollektiven Gedächtnis der Gemeinde sind die „Volontäre“ längst fest verankert. Mit einem zünftigen Kerbe-Frühschoppen im Bürgertreff feierten die „Volontäre“ dieses stille Jubiläum der Gruppe.

„Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“ - die „Volontäre“ folgen dieser Handwerkerweisheit und so wurden vor dem Frühschoppen noch wichtige Arbeiten erledigt. In der Platzmitte am Ehrenmal musste vor einer Woche die abgestorbene Kastanie gefällt werden. Von einer Neupflanzung eines Baumes an dieser Stelle wollen die „Volontäre“ absehen, denn sie messen dem Erfolg, dass der Baum dauerhaft wegen des ungeeigneten Untergrundes überlebt, keine Chancen bei. Da der Platz schon bisher mit einer Cortenstahl-Kante eingerahmt ist, wurde nun eine ebenfalls aus dem gleichen Material bestehende neue rautenähnlich Platzmitte gestaltet, die mit Natursteinen aufgefüllt wurde. Die Gestaltung folgt einem in der Gruppe abgestimmtem Vorschlag. Heinz Reibel ist diesem Gestaltungsvorschlag gefolgt und hat im Verlauf der 37. Woche in Zusammenarbeit mit der Schlosserei von Arno Farnk die Metallteile zugeschnitten und verschweißt. So konnten die Arbeiten zur Neugestaltung des Platzes jetzt von den „Volontären“ auch recht schnell an Ort und Stelle erledigt und die Würde des Ortes wieder hergestellt werden.

DIe Gruppe der Volontäre stehen auf dem neugestalteten Platz vor dem Ehrenmal

Im Einsatz waren:
Bernd Walter, Klaus Nargang, Erich Konrath, Reinhard Schlosser, Heinz Reibel, Bernhard Dehé, Holger Böing, Klaus Wilkniß, Jürgen Busch, Werner Karn, Ernst Ludwig Fromm, Gunter Schmidt, Johann Hauer und Günther Trautwein.